
Judentum in Deutschland
Christlicher Glaube ist ohne seine jüdischen Wurzeln nicht zu verstehen. Umso wichtiger ist es, die gemeinsame Geschichte von Judentum und Christentum neu zu entdecken und sich den Fragen von Erinnerung, Verantwortung und Versöhnung zu stellen. Gerade in einer Zeit gesellschaftlicher Spannungen und zunehmender Distanz zu historischen Erfahrungen gewinnt der jüdisch-christliche Dialog neue Bedeutung.
Erfurt ist dafür ein besonderer Lernort. Mit der Alten Synagoge, der mittelalterlichen Mikwe und weiteren Zeugnissen jüdischen Lebens besitzt die Stadt einzigartige Erinnerungsorte, die von einer reichen Geschichte, aber auch von Verfolgung und Zerstörung erzählen. Hier wird Geschichte nicht nur bewahrt, sondern als Auftrag für die Gegenwart lebendig gehalten.
Die Bildungsreise lädt dazu ein, den Spuren jüdischen Lebens nachzugehen und sich mit Fragen deutsch-jüdischer Verständigung auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt stehen Begegnung, gemeinsames Lernen und die Reflexion darüber, wie Versöhnung und gegenseitiger Respekt heute gelingen können. Erinnerung und Gedenken werden dabei als Voraussetzungen für eine Zukunft verstanden, die von Dialog und friedlichem Zusammenleben geprägt ist.
Inhalt auf dieser Seite
Das Wichtigste im Überblick

Programm
- Führung in der Alten Synagoge & Mikwe
- Führung am Erinnerungsort Topf & Söhne
- Stadtführung
- Besuch der Neuen Synagoge
- Die Anreise erfolgt individuell
Teilnahmebedingungen
- Mitarbeit in einem Unternehmen des EVVs
