Die Stiftung
Die KWA Stiftung trägt Verantwortung für Menschen – heute und für kommende Generationen. Aus einer christlichen Haltung heraus fördern wir Projekte, die wirken, helfen und verbinden.

Inhalt auf dieser Seite
SELBSTVERSTÄNDNIS & GLAUBE
Aus Glauben handeln. Verantwortung übernehmen.

Die KWA Stiftung versteht sich als Ausdruck eines Glaubens, der nicht abstrakt bleibt, sondern sich im Handeln bewährt. Ihr Selbstverständnis ist geprägt von der Überzeugung, dass christliche Verantwortung dort sichtbar wird, wo Menschen dauerhaft füreinander einstehen – mit Zeit, mit Ressourcen und mit verlässlichen Strukturen.
Der christliche Glaube ist dabei keine Ergänzung, sondern Fundament. Er prägt den Blick auf den Menschen, auf gesellschaftliche Verantwortung und auf die Frage, wie Hilfe so gestaltet werden kann, dass sie langfristig wirkt. Für die KWA Stiftung bedeutet das, nicht kurzfristig zu reagieren, sondern vorausschauend zu handeln.
Glauben als Haltung – nicht als Anspruch
Glaube zeigt sich für die KWA Stiftung nicht im Anspruch, sondern in der Haltung. In einer Haltung, die dem Menschen mit Würde begegnet, Verantwortung nicht delegiert und sich ihrer Wirkung bewusst ist.
Diese Haltung hat sich über Generationen bewährt. Sie ist getragen von der Erfahrung, dass nachhaltige Hilfe Verlässlichkeit braucht und Menschen, die bereit sind, Verantwortung auch dann zu übernehmen, wenn sie nicht sichtbar oder leicht ist.


Verantwortung über Generationen hinweg
Die KWA Stiftung denkt in langen Linien. Ihr Handeln richtet sich nicht allein auf die Gegenwart, sondern bewusst auf kommende Generationen. Verantwortung wird nicht punktuell verstanden, sondern als dauerhafter Auftrag.
Das gilt für die Auswahl von Engagementfeldern ebenso wie für den sorgsamen Umgang mit anvertrauten Mitteln. Jede Entscheidung steht im Kontext eines größeren Ganzen: des Stiftungszwecks, der christlichen Wertebasis und des Vermächtnisses, das weitergetragen werden soll.
Glaube zeigt sich im Handeln – dort, wo Verantwortung übernommen wird.

FÖRDERSCHWERPUNKTE DER KWA
Projekte der Schwestern im In- und Ausland
Die Schwestern von der heiligen Elisabeth sind selbst in vielen Projekten in Deutschland und darüber hinaus engagiert und aktiv. Die KWA hat es sich zum Auftrag gemacht, dieses Engagement zu unterstützen.
Frauenförderung
Als Gemeinschaft von Frauen ist es der Ordensgemeinschaft der Schwestern von der heiligen Elisabeth ein besonderes Anliegen, als Gründerinnen der KWA auch zukünftig Frauen auf ihrem Lebensweg zu fördern und zu unterstützen. Dieses Förderengagement findet immer wieder Ausdruck in den Angeboten und Projekten der KWA.


Förderung von Menschen in marginalisierten oder prekären Lebenssituationen
Die Tradition der Ordensschwestern hat immer ein großes Engagement für Menschen an den Rändern der Gesellschaft beinhaltet – in Armen, Alten, Kranken, Wohnungslosen, Drogenabhängigen oder anderen Menschen in prekären Lebenssituationen Gott selbst als Bruder oder Schwester zu erkennen.
Diese Geisteshaltung stand immer im Vordergrund. Aus dieser gelebten Tradition heraus entwickelt die KWA Programme und Initiativen.
Projekte für junge Menschen und Menschen in Ausbildungssituationen
Schon die Gründerinnen der Schwestern von der heiligen Elisabeth erlebten selbst die Herausforderungen, vor denen junge Menschen zwischen Jugend und Erwachsenenalter stehen. Biografien entstehen, wichtige Entscheidungen werden getroffen – oftmals richtungsweisend für die Zukunft. In der Tradition der Ordensschwestern stehend, wollen wir im Besonderen junge Menschen auf ihrem Lebensweg begleiten.


Berufungspastorale Projekte und Initiativen
Jeder und jede von uns ist von Gott gerufen und mit Fähigkeiten beschenkt, die helfen, dem Ruf im eigenen Leben zu folgen. Wir wollen Angebote schaffen, die Menschen unterstützen und anleiten, auf den Ruf Gottes zu hören und die je eigene Berufung zu leben.
GESCHICHTE & VERMÄCHTNIS
Verwurzelt in der Geschichte. Verpflichtet für die Zukunft
Die Geschichte der KWA Stiftung reicht zurück bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Bereits im Jahr 1864 wurde die Katholische Wohltätigkeitsanstalt zur heiligen Elisabeth von Maria Merkert im schlesischen Neisse gegründet, dem heutigen Nysa in Polen. Sie wurde als „milde Stiftung auf immer währende Zeit“ errichtet – mit dem klaren Auftrag, das Wirken der schwesterlichen Ordensgemeinschaft rechtlich, organisatorisch und dauerhaft abzusichern.


Von Beginn an war die Stiftung Rechtsträgerin zur Erfüllung der Aufgaben der Schwestern von der heiligen Elisabeth. Sie schuf die Voraussetzungen dafür, dass christliche Nächstenliebe nicht punktuell, sondern verlässlich, strukturiert und über Generationen hinweg wirken konnte.
Was als notwendiger rechtlicher Rahmen begann, entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem tragenden Fundament christlicher Wohltätigkeit. Die Stiftung war dabei stets mehr als Verwaltung. Sie war Ermöglicherin, Schutzraum und Garant für nachhaltiges Handeln.
Ein Werk getragen von Frauen
Die Geschichte der KWA ist untrennbar mit den Frauen verbunden, die sie geprägt haben. Die Schwestern von der heiligen Elisabeth leben Nächstenliebe nicht als Idee, sondern als tägliche Praxis, in der Pflege Kranker, in der Begleitung Bedürftiger, im Dienst an Kindern, Jugendlichen und alten Menschen sowie im bewussten Verzicht zugunsten anderer.
Ihr vielseitiges Engagement spiegelte sich früh in zahlreichen Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie im Bildungsbereich wider. Diese Haltung prägt die Stiftung bis heute. Sie erinnert daran, dass Verantwortung oft dort übernommen wird, wo sie nicht eingefordert, sondern gelebt wird.

Geschichte und Vermächtnis im Überblick
In Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und sozialen Einrichtungen engagierten und engagieren sich Elisabethschwestern gemeinsam mit medizinischem und pflegerischem Fachpersonal sowie Mitarbeitenden aus Service und Verwaltung für kranke, bedürftige und hilfesuchende Menschen. Sie helfen und heilen, pflegen und begleiten Menschen jeden Alters – getragen von der Kraft gelebter christlicher Nächstenliebe. Dieses Miteinander aus professioneller Kompetenz und geistlicher Haltung ist ein wesentliches Merkmal des Wirkens der Schwestern und prägt bis heute das Selbstverständnis der Stiftung.
Ein zentrales Element der Stiftungsgeschichte sind Vermächtnisse. Bereits in den frühen Jahren wurde die Arbeit der Schwestern durch Schenkungen und testamentarische Zuwendungen ermöglicht. Menschen vertrauten der Stiftung ihr Vermögen an – im Wissen, dass es verantwortungsvoll, wirksam und im Sinne christlicher Nächstenliebe eingesetzt wird. Dieses Vertrauen ist bis heute Verpflichtung. Jedes Vermächtnis wird nicht nur als finanzielle Zuwendung verstanden, sondern als bewusste Werteentscheidung.
Heute wird die Tradition der früheren KWA-Einrichtungen unter dem Dach der Trägergesellschaft Elisabeth Vinzenz Verbund erfolgreich in die Zukunft geführt. In diesem Verbund wirken die Werte, die Haltung und der Anspruch der Stiftung weiter – angepasst an heutige gesellschaftliche und strukturelle Rahmenbedingungen, ohne ihren Ursprung zu verlieren. Die KWA Stiftung bleibt dabei Hüterin des Vermächtnisses und trägt Verantwortung dafür, dass der Geist der Gründung auch in veränderten Strukturen lebendig bleibt. Tradition verpflichtet – nicht zum Stillstand, sondern zum verantwortungsvollen Weitergehen.
GREMIEN & GOVERNANCE
Verantwortung braucht Struktur
Verantwortungsvoll zu handeln bedeutet, Entscheidungen nachvollziehbar, transparent und dauerhaft tragfähig zu gestalten. Die KWA Stiftung verfügt über klar geregelte Strukturen, die eine verlässliche Führung und Kontrolle gewährleisten.
Gremien und Leitungsstrukturen sind so ausgestaltet, dass sie sowohl dem Stiftungszweck als auch den rechtlichen und gesellschaftlichen Anforderungen gerecht werden. Dabei steht nicht Effizienz allein im Vordergrund, sondern Integrität und Nachhaltigkeit.


Klarheit in der Führung
Die Leitung der Stiftung erfolgt durch festgelegte Gremien mit eindeutig definierten Aufgaben, Zuständigkeiten und Entscheidungsbefugnissen. Diese Klarheit schafft Sicherheit nach innen wie nach außen.
Sie gewährleistet, dass Mittel zweckgebunden eingesetzt, Entscheidungen geprüft und Verantwortung bewusst getragen wird.

Transparenz als Grundlage von Vertrauen
Transparenz ist kein formales Erfordernis, sondern ein zentraler Wert der KWA Stiftung. Die Offenlegung von Strukturen, Entscheidungswegen und Mittelverwendung bildet die Grundlage für das Vertrauen von Spenderinnen, Förderern und der Öffentlichkeit.
Transparenz wird dabei nicht als Kontrolle verstanden, sondern als Ausdruck der Haltung, Verantwortung sichtbar zu machen.