
Ukraine
Hoffnung bewahren. Gemeinschaft stärken.
Die Schwestern von der heiligen Elisabeth sind seit 2006 in Czarnomorsk (Region Odessa) und seit 2013 in Scheptyzkyj in der Ukraine präsent. In einem Land, das seit Jahren unter großen gesellschaftlichen und politischen Belastungen steht, ist ihre kontinuierliche seelsorgliche und caritative Arbeit von besonderer Bedeutung. Ihr Dienst umfasst Katechese, Kinderbetreuung, Hausbesuche bei Kranken sowie konkrete Hilfe für arme und bedürftige Menschen. Gerade in Zeiten von Unsicherheit und Krieg wird ihre verlässliche Präsenz zu einem Zeichen der Hoffnung. Die Mission in der Ukraine ist geprägt von Beständigkeit, geistlicher Begleitung und Nähe zu den Menschen.
Inhalt auf dieser Seite
Das Projekt im Überblick
Dauerhafte Aufgaben und Arbeitsfelder

Katechese
Die Glaubensweitergabe bleibt ein zentraler Bestandteil des Wirkens. Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden in ihrem Glaubensleben begleitet und auf die Sakramente vorbereitet.
Gerade in schwierigen Zeiten bietet Katechese Orientierung und Halt.

Kinder-Tagesstätten
Die Schwestern betreuen Kinder in Tagesstätten und schaffen sichere Räume für Begegnung, Lernen und Gemeinschaft.
Für viele Familien bedeutet dieses Angebot Stabilität im Alltag.

Hausbesuche bei Kranken
Regelmäßige Besuche bei kranken, älteren oder alleinstehenden Menschen gehören zum Kern der Mission. Die Schwestern bringen Zeit, Zuhören und geistliche Begleitung.
Diese Präsenz ist besonders wichtig, wenn soziale Strukturen geschwächt sind.

Hilfe für Arme und Bedürftige
Neben der seelsorglichen Begleitung leisten die Schwestern konkrete Hilfe für arme Familien. Sie unterstützen bei Alltagsproblemen, vermitteln Hilfen und stehen in akuten Notsituationen zur Seite.

Sorge um Kirche und Gemeindeleben
Die Schwestern wirken aktiv im Gemeindeleben mit. Sie unterstützen liturgische Feiern, begleiten Gruppen und stärken die kirchliche Gemeinschaft.
So bleibt Kirche auch unter schwierigen gesellschaftlichen Bedingungen lebendig.

Exerzitien für Kinder und Jugendliche
Geistliche Einkehrtage und Exerzitienangebote helfen jungen Menschen, ihren Glauben zu vertiefen und Kraft zu schöpfen.
Gerade in Zeiten von Unsicherheit schaffen diese Angebote Räume der inneren Stärkung.

Einordnung
Die seelsorgliche Kontinuität der Schwestern ist in der Ukraine von besonderer Bedeutung. Während äußere Umstände von Unsicherheit geprägt sind, bleibt ihre Präsenz beständig. Die Arbeit geschieht oft unter herausfordernden Bedingungen, aber mit großer Verlässlichkeit. Hoffnung wird hier nicht laut verkündet, sondern im Alltag gelebt.
Die KWA Stiftung unterstützt diese Mission als Förderstiftung und trägt dazu bei, dass Hilfe und Begleitung langfristig möglich bleiben.
Aktivitäten 2025
Im Jahr 2025 standen mehrere geistliche und gemeinschaftliche Initiativen im Mittelpunkt:
- Februar 2025: Geistliche Reflexion zum Jahrestag des Kriegsbeginns
- August 2025: Pilgerfahrt Bełz–Częstochowa
- Ganzjährig: Hilfe für Kinder, Kranke und Bedürftige


Pilgerfahrt Bełz–Częstochowa – August 2025
Die Pilgerfahrt im August 2025 wurde zu einem starken Zeichen der Hoffnung. Gebet, Gemeinschaft und geistliche Stärkung standen im Mittelpunkt.
Für viele Teilnehmende, die unter Krieg und Unsicherheit leiden, war diese Pilgerreise eine Quelle neuer Zuversicht. Die Schwestern begleiteten die Pilger seelsorglich, stärkten sie im Glauben und schufen Raum für Austausch und gegenseitige Ermutigung. In einer Zeit großer Belastung wurde Gemeinschaft spürbar.
Wirkung
Das Engagement in der Ukraine trägt dazu bei,
Kindern und Jugendlichen geschützte Räume zu bieten,
kranke und alleinstehende Menschen zu begleiten,
Gemeinschaft auch in Krisenzeiten aufrechtzuerhalten,
Hoffnung und Stabilität zu vermitteln
und christliche Präsenz verlässlich sichtbar zu machen.