
Russland
Verlässliche Präsenz in einem weiten Land
Die Schwestern von der heiligen Elisabeth sind in mehreren Regionen Russlands präsent. Zu den Niederlassungen gehören unter anderem Nowosibirsk, Tula, Nesterov (Kaliningrad) und Ufa. In Nowosibirsk bestehen zwei Häuser. In einem Land mit großen Entfernungen, vielfältigen gesellschaftlichen Spannungen und kleinen katholischen Gemeinschaften leisten die Schwestern einen breit gefächerten Dienst. Ihr Wirken verbindet Caritas-Arbeit, Katechese, Krankenpflege und liturgische Mitwirkung. Russland ist ein Missionsgebiet, das von Weite, kultureller Vielfalt und besonderen pastoralen Herausforderungen geprägt ist. Gerade hier ist beständige Präsenz von besonderer Bedeutung.
Inhalt auf dieser Seite
Das Projekt im Überblick
Dauerhafte Aufgaben und Arbeitsfelder

Caritas-Arbeit
Die Schwestern engagieren sich in der Unterstützung armer, kranker und sozial benachteiligter Menschen. In einem Umfeld, das teilweise von Unsicherheit und gesellschaftlichen Spannungen geprägt ist, bieten sie konkrete Hilfe und verlässliche Begleitung.
Die Caritas-Arbeit umfasst materielle Unterstützung, seelsorgliche Gespräche und praktische Alltagshilfe.

Katechese
Die Glaubensweitergabe ist ein zentraler Bestandteil der Mission. In kleinen katholischen Gemeinden begleiten die Schwestern Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Vorbereitung auf die Sakramente und im Gemeindeleben.
Katechese bedeutet hier oft persönliche Beziehung und individuelle Begleitung.

Pflege von Kranken und Alleinstehenden
Viele Menschen leben isoliert oder ohne familiäre Unterstützung. Die Schwestern besuchen Kranke und alleinstehende Personen, leisten einfache pflegerische Hilfe und stehen ihnen menschlich und geistlich zur Seite.
Diese Besuche schaffen Vertrauen und durchbrechen soziale Isolation.

Betreuung von Familien und Jugendlichen
Neben der klassischen Caritas-Arbeit begleiten die Schwestern Familien in schwierigen Lebenssituationen und bieten Kindern sowie Jugendlichen Räume für Begegnung und Gemeinschaft.
Gemeinsame Aktivitäten stärken Zusammenhalt und vermitteln Hoffnung.

Liturgische Dienste
Die Mitwirkung im liturgischen Leben ist ein wichtiger Bestandteil des Auftrags. Die Schwestern unterstützen Gottesdienste, gestalten kirchliche Feiern mit und tragen dazu bei, dass kirchliche Präsenz auch in entlegenen Regionen spürbar bleibt.

Formationsarbeit
Teilweise bestehen in Russland auch Häuser, die der Ausbildung und geistlichen Begleitung dienen. Diese Formationsarbeit sichert die Zukunft der Gemeinschaft und stärkt die missionarische Ausrichtung.

Einordnung
Die jüngsten Kinder- und Frauentreffen zeigen, wie breit das Engagement der Schwestern in Russland angelegt ist. Neben caritativer Hilfe steht die geistliche Begleitung im Mittelpunkt. Russland ist ein großes Missionsgebiet mit unterschiedlichen regionalen Herausforderungen. Die Arbeit geschieht oft unter schwierigen Rahmenbedingungen, aber mit großer Beständigkeit.
Die KWA Stiftung unterstützt diese Präsenz als Förderstiftung und trägt dazu bei, dass die vielfältigen Aufgaben langfristig abgesichert werden.
Aktivitäten 2025
Im Jahr 2025 standen mehrere Initiativen im Mittelpunkt:
- Februar 2025: Begegnungen und geistliche Begleitung im Kontext gesellschaftlicher Spannungen
- Juni 2025: Kinderfeste und Caritas-Aktionen
- Dezember 2025: Advents- und Frauentreffen


Adventsbegegnung für Kinder in Nowosibirsk – Dezember 2025
Im Dezember 2025 wurden Kinder zu einer Adventsbegegnung eingeladen. Gebet, gemeinsames Singen, kreative Aktivitäten und Spiele standen im Mittelpunkt.
Gerade in einer Zeit gesellschaftlicher Unsicherheit sollte diese Begegnung Freude, Hoffnung und Gemeinschaft vermitteln. Die Schwestern verbanden katechetische Impulse mit persönlicher Zuwendung. Für viele Kinder war es ein besonderer Moment der Geborgenheit und des Miteinanders.
Wirkung
Das Engagement in Russland trägt dazu bei,
Menschen auch in entlegenen Regionen zu erreichen,
kleine katholische Gemeinden zu stabilisieren,
Kindern und Familien Hoffnung zu vermitteln,
soziale Isolation zu durchbrechen
und kirchliches Leben in einem großen Missionsgebiet aufrechtzuerhalten.