
Paraguay
Würde stärken. Zukunft ermöglichen.
Seit dem 2. Juli 2008 sind die Schwestern von der heiligen Elisabeth in Guarambaré – Loma’i in Paraguay präsent. Das Haus steht unter dem Patronat der seligen Maria Louise und ist fest im kirchlichen und sozialen Leben der Region verankert. Im Mittelpunkt ihres Wirkens steht das Zentrum der heiligen Elisabeth – ein Ort der Begleitung, Bildung und Hoffnung für Kinder, Jugendliche und ihre Familien. In einem Umfeld, das von sozialen Herausforderungen und wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt ist, verbinden die Schwestern pädagogische Förderung, geistliche Begleitung und konkrete Hilfe. Paraguay ist eine Mission, in der christliche Nächstenliebe besonders sichtbar im Alltag junger Menschen wird.
Inhalt auf dieser Seite
Das Projekt im Überblick
Dauerhafte Aufgaben und Arbeitsfelder

Zentrum der hl. Elisabeth
Das Herzstück der Mission ist das Zentrum der heiligen Elisabeth. Hier werden Kinder und Jugendliche im Alltag begleitet, gefördert und gestärkt. Das Zentrum bietet Tagesbetreuung, Lernhilfe und schulische Unterstützung, gemeinsames Essen, Gebet und geistliche Begleitung sowie soziale Betreuung für Familien.
Das Ziel ist nicht nur schulische Förderung, sondern ganzheitliche Begleitung. Die Schwestern möchten jungen Menschen helfen, ihre Würde zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

Tagesbetreuung und schulische Unterstützung
Viele Kinder wachsen in Familien mit begrenzten Ressourcen auf. Das Zentrum bietet ihnen einen strukturierten Tagesablauf, Unterstützung bei Hausaufgaben und individuelle Förderung.
Diese Stabilität schafft Sicherheit und stärkt das Selbstvertrauen der Kinder.

Katechese aller Altersgruppen
Die Glaubensweitergabe ist fester Bestandteil der Arbeit. Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden katechetisch begleitet und auf die Sakramente vorbereitet.
Katechese wird als Lebenshilfe verstanden, die Orientierung gibt und Gemeinschaft stärkt.

Sozialpastoral und Hilfe für Arme
Neben der Arbeit im Zentrum unterstützen die Schwestern arme Familien durch Beratung, materielle Hilfe und seelsorgliche Begleitung.
Gerade in akuten Notlagen sind sie Ansprechpersonen und Vermittlerinnen von Unterstützung.

Intensive Pfarrmitarbeit
Die Schwestern sind eng in das Leben der örtlichen Pfarrei eingebunden. Sie unterstützen liturgische Feiern, begleiten Gruppen und wirken im Gemeindeleben mit.
So entsteht eine enge Verbindung zwischen sozialer Arbeit und kirchlicher Gemeinschaft.

Einordnung
Aktuelle Berichte aus Paraguay sprechen von Hoffnung und Dankbarkeit. Die Mission ist geprägt von lebendiger Gemeindearbeit und starkem sozialem Engagement. Das Zentrum der hl. Elisabeth ist über die Jahre zu einem verlässlichen Anker für viele Familien geworden. Die Verbindung von Bildung, Glaube und sozialer Unterstützung macht das Projekt zu einem wichtigen Bestandteil des lokalen Lebens.
Die KWA Stiftung unterstützt diese Arbeit als Förderstiftung und trägt dazu bei, dass das Zentrum dauerhaft bestehen kann.
Aktivitäten 2025
Im Jahr 2025 standen folgende Ereignisse im Mittelpunkt:
- September 2025: Kanonische Visitation
- November 2025: Bericht über Hoffnung und Dankbarkeit im Zentrum der hl. Elisabeth
- Ganzjährig: Tagesstätte, Katechese und Sozialpastoral


Zentrum der hl. Elisabeth – Rückblick 2025
Der Jahresrückblick 2025 hebt besonders die tägliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hervor. Lernhilfe, gemeinsames Gebet, Mahlzeiten und Begleitung armer Familien bilden den Kern der Mission.
Viele Familien berichten von neu gewonnener Hoffnung und Stabilität. Besonders betont wird die Stärkung der Würde junger Menschen und die Förderung konkreter Zukunftsperspektiven. Das Zentrum ist nicht nur ein Ort der Betreuung, sondern ein Ort der Beziehung, des Vertrauens und des Wachstums.
Wirkung
Das Engagement in Paraguay trägt dazu bei,
Kinder in ihrer schulischen Entwicklung zu unterstützen,
Familien in schwierigen Lebenssituationen zu stabilisieren,
junge Menschen in ihrer Würde zu stärken,
Gemeinschaft und Zusammenhalt zu fördern
und benachteiligten Jugendlichen neue Perspektiven zu eröffnen.