
Georgien
Präsenz an den Rändern. Hoffnung im Alltag.
Seit dem 8. März 2006 sind die Schwestern von der heiligen Elisabeth in Tiflis, der Hauptstadt Georgiens, präsent. Ihre Gemeinschaft steht unter dem Patronat der heiligen Elisabeth und ist klar caritativ ausgerichtet. In einem gesellschaftlichen Umfeld, in dem soziale Sicherungssysteme nur begrenzt greifen und viele Menschen in prekären Lebensverhältnissen leben, übernehmen die Schwestern eine wichtige Rolle in der konkreten Hilfe für Bedürftige. Ihr Dienst geschieht oft im Stillen – aber mit großer Beständigkeit. Georgien ist eine Mission mit deutlich sozialem Schwerpunkt: Hier steht die unmittelbare Unterstützung armer, kranker und obdachloser Menschen im Mittelpunkt.
Inhalt auf dieser Seite
Das Projekt im Überblick
Dauerhafte Aufgaben und Arbeitsfelder

Ambulante Pflege von Kranken
Ein zentraler Bestandteil des Wirkens ist die ambulante Betreuung kranker Menschen. Viele Betroffene verfügen über keine ausreichende medizinische Versorgung oder familiäre Unterstützung.
Die Schwestern besuchen sie regelmäßig, leisten einfache pflegerische Hilfe, bringen notwendige Versorgungsgüter und begleiten sie seelsorglich. Ihre Präsenz bedeutet für viele Betroffene Stabilität und menschliche Nähe.

Betreuung Bedürftiger
Neben der Krankenpflege unterstützen die Schwestern sozial benachteiligte Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen. Sie helfen bei alltäglichen Herausforderungen, begleiten Gespräche mit Behörden und stehen beratend zur Seite.
Diese Begleitung ist persönlich, kontinuierlich und von Respekt geprägt.

Kleiderhilfe für Obdachlose
Gerade in den Wintermonaten ist die Versorgung obdachloser Menschen mit warmer Kleidung überlebenswichtig.
Die Schwestern organisieren die Sammlung und Ausgabe von Kleidung und stellen sicher, dass besonders Bedürftige rechtzeitig Unterstützung erhalten.

Essensausgabe im Winter
Während der kalten Jahreszeit intensivieren die Schwestern ihre Hilfe durch Essensausgaben für obdachlose und arme Menschen.
Für viele ist diese Unterstützung ein wichtiger Bestandteil der täglichen Versorgung. Gleichzeitig entstehen Begegnungen, Gespräche und Beziehungen, die über die reine Nahrungsversorgung hinausgehen.

Koordination von Ehrenamtlichen
Die Arbeit der Schwestern wird durch freiwillig Engagierte unterstützt. Sie koordinieren Ehrenamtliche, binden sie in konkrete Hilfsangebote ein und stärken so das soziale Netzwerk vor Ort.
Damit wird caritatives Handeln zu einer gemeinschaftlichen Aufgabe.

Einordnung
Im Jahr 2025 wurde das 20-jährige Bestehen der Niederlassung in Georgien gefeiert. Dieses Jubiläum bestätigt die gewachsene Verwurzelung der Schwestern in der lokalen Kirche und im sozialen Umfeld. Georgien ist eine klar caritativ geprägte Mission. Hier steht die konkrete Hilfe für Arme, Kranke und Obdachlose im Vordergrund. Die Arbeit geschieht oft unspektakulär, aber kontinuierlich und verlässlich.
Die KWA Stiftung unterstützt diese langfristige Präsenz als Förderstiftung und schafft die notwendigen Rahmenbedingungen für Stabilität und Fortführung der Projekte.
Aktivitäten 2025
Im Jahr 2025 standen folgende Ereignisse im Mittelpunkt:
- 20-jähriges Jubiläum der Präsenz der Elisabethschwestern in Georgien
- Ganzjährige Caritas-Arbeit in Pflege, Essensausgabe und Kleiderhilfe
- Intensivierte Unterstützung obdachloser Menschen während der Wintermonate


20 Jahre Dienst der Elisabethschwestern in Georgien
Das Jubiläum wurde mit einem Dankgottesdienst sowie Begegnungen mit Caritas-Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und Bedürftigen begangen. Im Mittelpunkt stand nicht nur der Rückblick auf zwei Jahrzehnte Engagement, sondern die erneute Bekräftigung des Auftrags, gerade an gesellschaftlichen Randlagen präsent zu bleiben.
Besonders hervorgehoben wurde die kontinuierliche Hilfe für Arme und Kranke, die oft im Verborgenen geschieht und dennoch von großer Bedeutung ist. Die Schwestern erneuerten in diesem Rahmen ihren missionarischen Auftrag, Menschen in schwierigen Lebenssituationen mit Würde und Respekt zu begleiten.
Wirkung
Das Engagement in Georgien trägt dazu bei,
kranke und obdachlose Menschen in Notlagen zu begleiten,
soziale Isolation zu überwinden,
verlässliche Hilfe im Alltag zu ermöglichen,
caritative Strukturen vor Ort zu stärken
und christliche Nächstenliebe konkret erfahrbar zu machen.