
Das Heilige Land
Gastfreundschaft und Zeugnis an den Ursprungsorten des Glaubens
Seit 1931 sind die Schwestern von der heiligen Elisabeth im Heiligen Land präsent. In Jerusalem betreiben sie den Stary Dom Polski (Altes Polnisches Haus, seit 1931) sowie den Nowy Dom Polski (Neues Polnisches Haus, seit 1940). Darüber hinaus engagieren sie sich am Mount of Olives und in Bethlehem im Home of Peace. Das Wirken im Heiligen Land verbindet Gastfreundschaft, Caritas und geistliches Zeugnis an zentralen Orten des Christentums. Hier begegnen sich Pilger aus aller Welt, Ortskirche und internationale Gemeinschaft. Die Präsenz der Schwestern ist Ausdruck einer langen Tradition und zugleich ein lebendiges Zeichen von Beständigkeit in einer Region, die von politischen und gesellschaftlichen Spannungen geprägt ist.
Inhalt auf dieser Seite
Das Projekt im Überblick
Dauerhafte Aufgaben und Arbeitsfelder

Pilgerhäuser
Die Schwestern betreiben Pilgerhäuser in Jerusalem und bieten Gästen aus verschiedenen Ländern Unterkunft und geistliche Begleitung.
Diese Häuser sind Orte der Begegnung, des Gebets und des Austauschs. Pilger erfahren hier Gastfreundschaft, Unterstützung und Orientierung.

Ambulante Krankenpflege
Neben der Betreuung von Pilgern engagieren sich die Schwestern in der ambulanten Pflege von Kranken. Sie besuchen Menschen in ihren Häusern, leisten praktische Hilfe und begleiten sie seelsorglich.
Gerade in einem Umfeld mit unterschiedlichen sozialen Herausforderungen ist diese Hilfe von großer Bedeutung.

Kinderheime für sozial benachteiligte Kinder
Im Home of Peace in Bethlehem kümmern sich die Schwestern um sozial benachteiligte Kinder. Sie bieten Schutz, Betreuung und Förderung.
Das Ziel ist es, Kindern Stabilität, Zuwendung und Perspektiven zu geben – unabhängig von Herkunft oder religiösem Hintergrund.

Betreuung von Pilgern
Die Begleitung von Pilgergruppen umfasst organisatorische Unterstützung, geistliche Gespräche und liturgische Mitgestaltung.
Die Schwestern tragen dazu bei, dass der Aufenthalt im Heiligen Land nicht nur eine Reise, sondern eine geistliche Erfahrung wird.

Einordnung
Das Heilige Land verbindet internationale Präsenz mit konkreter caritativer Arbeit. Hier treffen Gastfreundschaft und soziale Verantwortung unmittelbar aufeinander. In einer Region, die von politischen Spannungen und Unsicherheit geprägt ist, bleibt die kontinuierliche Präsenz der Schwestern ein Zeichen von Frieden, Beständigkeit und Hoffnung.
Die KWA Stiftung unterstützt diese Arbeit als Förderstiftung und trägt dazu bei, dass Pilgerhäuser, Kinderheime und ambulante Dienste langfristig gesichert bleiben.
Aktivitäten 2025
Im Jahr 2025 standen mehrere geistliche und gemeinschaftliche Ereignisse im Mittelpunkt:
- November 2025: Gedenken zum polnischen Unabhängigkeitstag
- November 2025: Totengedenken in Jerusalem
- Ganzjährig: Betrieb der Pilgerhäuser und Betreuung der Kinderheime


Gebet und Gemeinschaft in Jerusalem – November 2025
Im November 2025 hielten die Schwestern trotz politischer Spannungen bewusst an Gebet, Gastfreundschaft und Dienst fest. Das Totengedenken in Jerusalem verband internationale Pilger, die Ortskirche und die Ordensgemeinschaft. Gemeinsames Gebet und Begegnung wurden zu einem sichtbaren Zeichen von Frieden und Beständigkeit.
Gerade in einem sensiblen Umfeld wird deutlich, wie wichtig verlässliche Präsenz und geistliche Stabilität sind.
Wirkung
Das Engagement im Heiligen Land trägt dazu bei,
Pilgerinnen und Pilger geistlich zu begleiten,
kranke und benachteiligte Menschen zu unterstützen,
Kindern Schutz und Förderung zu bieten,
christliche Präsenz an zentralen Orten des Glaubens zu bewahren
und ein Zeichen von Frieden und Beständigkeit zu setzen.