
Brasilien
Glaube leben. Gemeinschaft stärken.
Brasilien ist seit vielen Jahrzehnten ein zentraler Ort des Wirkens der Schwestern von der heiligen Elisabeth. Hier besteht eine eigene Provinz mit mehreren Niederlassungen, die fest im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben verwurzelt sind. Das Engagement der Schwestern verbindet Ausbildung, soziale Dienste und geistliche Begleitung. In einem Land, das von großen sozialen Gegensätzen geprägt ist, stehen sie Kindern, älteren Menschen, Kranken und benachteiligten Familien verlässlich zur Seite. Brasilien ist zugleich Ausbildungs- und Sendungsland der Kongregation – ein Ort, an dem Berufungen wachsen und missionarisches Engagement weitergetragen wird.
Inhalt auf dieser Seite
Das Projekt im Überblick
Dauerhafte Aufgaben und Arbeitsfelder

Ausbildung und Formation
Brasilien ist ein bedeutender Ausbildungsstandort für die Gemeinschaft. Im Provinzhaus in Fortaleza befinden sich das Noviziat und weitere Ausbildungsstufen.
Hier werden junge Frauen auf ihr Ordensleben vorbereitet. Neben theologischer und spiritueller Bildung steht die praktische Einbindung in soziale Dienste im Mittelpunkt. Ausbildung wird als ganzheitlicher Prozess verstanden, der geistliche Reifung, soziale Verantwortung und missionarisches Bewusstsein miteinander verbindet.

Suppenküche und Essensausgabe
In mehreren Niederlassungen betreiben die Schwestern Suppenküchen und organisieren regelmäßige Essensausgaben für Menschen in Armut.
Für viele Familien sind diese Angebote eine wichtige Unterstützung im Alltag. Neben der Versorgung mit Lebensmitteln entsteht hier auch ein Raum der Begegnung. Gespräche, Zuhören und persönliche Nähe sind fester Bestandteil dieser Arbeit.

Katechese und Jugendarbeit
Die Katechese ist ein tragender Bestandteil des Wirkens in Brasilien. Die Schwestern begleiten Kinder und Jugendliche in Glaubensfragen, bereiten auf die Sakramente vor und gestalten katechetische Kurse.
Diese Arbeit stärkt junge Menschen in ihrer Identität und vermittelt Orientierung in einem oft herausfordernden sozialen Umfeld.

Besuchsdienst bei Kranken
Regelmäßige Besuche bei kranken, älteren oder isolierten Menschen gehören zu den grundlegenden Aufgaben der Schwestern.
Sie bringen Zeit, Aufmerksamkeit und seelsorgliche Begleitung mit. Oft sind diese Besuche für die Betroffenen ein wichtiges Zeichen, nicht vergessen zu sein.

Altenpflege
In Blumenau betreiben die Schwestern unter anderem eine Einrichtung für ältere Menschen, das Casa Santa Ana.
Hier erfahren Seniorinnen und Senioren Betreuung, Pflege und menschliche Zuwendung. Ziel ist es, ihnen ein würdevolles und begleitetes Leben im Alter zu ermöglichen.

Handarbeitskurse und Hostienbäckerei
Ergänzend zu den sozialen und pastoralen Aufgaben engagieren sich die Schwestern in handwerklichen und gemeinschaftsfördernden Projekten. Handarbeitskurse stärken Fähigkeiten und Selbstvertrauen, während die Hostienbäckerei Teil des liturgischen und kirchlichen Lebens ist.
Diese Tätigkeiten verbinden praktische Arbeit mit spiritueller Bedeutung.

Einordnung
Die zahlreichen Jubiläen und Feiern der letzten Monate zeigen die starke Verwurzelung der Schwestern in der lokalen Kirche. Gemeinden, Priester und Ehrenamtliche begleiten und unterstützen ihre Arbeit. Brasilien ist nicht nur Einsatzort, sondern auch Ausbildungs- und Sendungsland. Von hier aus gehen Impulse in andere Regionen. Berufungen entstehen, Gemeinschaft wächst, Verantwortung wird weitergegeben.
Die KWA Stiftung unterstützt diese gewachsene Struktur durch Förderung und langfristige Absicherung.
Aktivitäten 2025
Im Jahr 2025 standen mehrere Ereignisse im Mittelpunkt:
- Jubiläumsfeiern verschiedener Niederlassungen mit 30 bis 35 Jahren Präsenz
- Ganzjährige Arbeit in Suppenküchen, Katechese und Altenpflege
- Treffen von Ordensfrauen aus unterschiedlichen Regionen der Provinz langfristige Absicherung.


Jubiläumsfeiern und Dankgottesdienste 2025
Die Jubiläen wurden gemeinsam mit Gemeinden, Priestern und Ehrenamtlichen gefeiert. In Dankgottesdiensten wurde besonders der Dienst an Armen, Kranken und Kindern hervorgehoben.
Diese Feiern waren nicht nur Rückblick, sondern bewusste Erneuerung des missionarischen Auftrags. Zeugnisse, Begegnungen und gemeinsame Fürbitten machten deutlich, dass das Wirken der Schwestern tief in der lokalen Gemeinschaft verankert ist.
Wirkung
Das Engagement in Brasilien trägt dazu bei,
benachteiligte Familien konkret zu unterstützen,
Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven zu eröffnen,
älteren Menschen Begleitung und Würde zu sichern,
soziale Gemeinschaften nachhaltig zu stärken
und neue geistliche Berufungen zu fördern.